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Kritisches zu Videospielen

17 Apr

Beim surfen durch das world wide web sind wir auf folgenden Beitrag gestoßen.

Games´n´Politics in der Selbstdarstellung: Hier findet ihr in unregelmäßigen Abständen Videos über politische Inhalte in aktuellen Videospielen. Wer mit meiner Meinung nicht übereinstimmt kann gerne versuchen mich von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen – diskutiert hart aber fair!

Wir haben derzeit keine gemeinsame Meinung dazu, möchten aber doch zu einem, für ein kritisches reflektieren mancher Videospiele anregen. Und zum anderem, salopp gesagt müssten es sich nicht einige Hersteller_innen schon gefallen lassen, das sie eine schleichende Militarisierung in der Gesellschaft unkritisch unterstützen? Einige von uns haben sicherlich auch den einen oder anderen Ego-Shooter schon mal gezockt, daher möchten wir deutlich sagen – wir vor verurteilen hier niemanden!

Fairer weise stellen wir einen kritischen Beitrag gleich mit online, und zwei Video´s zu Zivilisten in Militär-Shootern & Drohnen in Videospielen ebenfalls. Über konstruktive Kommentare auf unserem Blog würden wir uns ebenfalls freuen. Nun könnt ihr Euch eine eigene Meinung dazu bilden. Zum Schluss haben wir eine kleine Umfrage erstellt.

Der Kommentar eines User´s:

Man sollte schon noch zwischen virtueller Realität und Realität unterhalten, genauso wie man solche Spiele Menschen unzugänglich machen sollte, die das Geschehen nicht moralisch bewerten, verarbeiten und reflektieren können.
Das ist nicht an ein gewisses Alter gekoppelt, ich „zocke“ seit mehr als zehn Jahren und kenne 14 Jährige, die sich mit der Thematik kritischer auseinandersetzen (können) als 40 jährige Zocker.
Grundsätzlich sollten Aspekte wie Kollateralschäden usw. in Spielen noch direkter eingebunden werden, da sie in der realen Kriegsführung allgegenwärtig sind. Man hat in Spielen wie in Filmen durchaus die Möglichkeit, Krieg an sich zu hinterfragen und auch Unbehagenheit beim Spieler zu verursachen, ob es (Anti-)Kriegsfilme wie Apocalypse now, Full Metal Jacket oder Spiele wie die Metal Gear Solid Reihe, die sich dem Geschehen durchaus tiefergehend und kritisch widmen.

Meiner Meinung nach sollten wir uns aber auf die realen Gefahren die vom Krieg ausgehen konzentrieren und nicht zu sehr auf Spiele, oder auf das Rekrutierungsverhalten der Bundeswehr, die Abenteuerurlaub suggerieren usw.

Millionen von Spielern mögen sich vielleicht in irgendeiner Weise die Zeit mit solchen spielen vertreiben, doch 99,9% von denen können durchaus differenzieren und sich beispielsweise auf der einen Seite über die gelungene Umsetzung in einem Shooter freuen, auf der anderen Seite aber Empathie für Kriegsopfer empfinden. Bei fast allen Spielern endet die „Kriegslüsternkeit“ mit dem Ausschalten des PCs oder der Konsole; Einige benutzen gerade solche Spiele zum Kanalisieren von aufgestauten Gefühlen nach der Arbeit oder Sonstiges, viele andere reizt einfach der „Kick“ Dinge zu machen, die sie im realen Leben nie machen wollen würden, weil Spiele zwar auf einer Ebene abstrakt sind, auf einer Anderen durchaus die Wirren des Krieges bzw. eines Einsatzes, moralische Entscheidungen usw. aufzeigen können.

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Anna

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