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Antikriegskonferenz Berlin 2014

25 Sep

ist ein freies Forum von Frauen und Männern aus Wissenschaft und Publizistik: interdisziplinär, kritisch, antimilitaristisch.

Was die AKK erreichen will

Die AKK Berlin2014 vom 3. bis 5. Oktober will der Bevölkerungsmehrheit Argumente an die Hand geben, ihr ein Gesicht und eine Stimme verleihen – jener Mehrheit, die jede Art von Krieg, Waffengewalt, Rüstung und Militäreinsätzen im In- und Ausland ablehnt und ihr ein „Nein“ entgegen setzt.

Die Meinung der am Frieden interessierten Großzahl der Menschen in der Bundesrepublik wird von den Medien übergangen, von der Wissenschaft ignoriert, von der Regierung nicht ernst genommen, von den Parteien klein geredet, vom Bundespräsidenten als „glückssüchtig“ bezeichnet. Das waffenstarrende Gerede von deutscher Verantwortung weltweit ist schick.Kriege werden wieder „normal“, zum Politik- und Diplomatie-Ersatz.

Worum geht es bei der AKK

Die AKK ruft die beiden Weltkriege und ihre Vernichtungsgewalt in Erinnerung. „Nie wieder Krieg!“ war der Friedensruf 1918 und 1945. Die heutigen Kriegsvorbereitungen in Rüstung und Propaganda sowie die Art der „asymetischen“ Kriegsführung „gegen den Terror“ weisen gänzlich neue Dimensionen auf. Damit sowie mit der aktuellen Militarisierung und Mobilmachung innerhalb der Bundesrepublik, der EU und der NATO befasst sich die Konferenz ebenfalls.

Die AKK lenkt den Blick auf die gegenwärtige Kriegsgefahr und die neuen Erscheinungsformen des Militarismus, der Kriegsvorbereitung und Propaganda. Stichworte sind: Computerspiele als virtuelles Schlachtfeld, die kriegerische Instrumentalisierung der Populärkultur, die Herstellung imperialer Normalität an den Schulen, die militärisch instrumentalisierte Forschung an Universitäten und Hochschulen. Die Bundeswehr ködert Freiwillige mit Hochglanz-Karriereversprechungen an den Schulen, im Internet, bei den Arbeitsagenturen. Das „Kriegshandwerk“ wird zusätzlich privatisiert („Blackwater“) und automatisiert (Killerdrohnen und -roboter).

An wen wendet sich die AKK

Die Initiative für die AKK will das antimilitaristisch-kritische Bewusstsein schärfen und einen Beitrag zur Stärkung der außerparlamentarischen Sozialen Antikriegsbewegung leisten. Die AKK wendet sich daher an Werktätige und Gewerkschafter, Eltern und Pädagogen, Schüler, Studierende und Wissenschaftler, Kulturschaffende und Medienleute, Hartz-IV-Opfer und Rentner sowie an alle politisch interessierten und engagierten Menschen. Ihr Ziel ist es, den Informations- und Wissensstand zu erhöhen sowie die politische Bereitschaft zum antimilitaristischen Widerstand anzuregen und Impulse dafür zu geben.

Was will und wer unterstützt die AKK

Unterstützt wird die AKK hauptsächlich ideell von Organisationen der Friedens-, Menschenrechts-, Entmilitarisierungs- und Zukunftsbewegung (siehe Startseite). Im Verhältnis zu den bestehenden Friedensinitiativen versteht sich die AKK als nachgeordnet und kooperationsoffen, als flexibel, dynamisch und aufgeschlossen auch für all jene, die nicht schon in die etablierten Zusammenhängeder herkömmlichen Friedenbewegung eingebunden sind.

Die AKK will mit all jenen politischen Kräften kooperieren, welche die gleichen Ziele verfolgen. Von ihr soll ein Impuls ausgehen, ähnliche Konferenzen im Jahr 2015 auf regionaler Ebene, vor allem an Hochschul- und Militärstandorten, durchzuführen.

Wie die AKK abläuft

Neben Vorträgen und Diskussionen bietet die AKK auch eine Kulturveranstaltung. In Planung ist eine Antimilitaristische KUNSTgebung am Abend des 4. Oktober mit politischen Beiträgen aus der Musik- und Literatur-Szene.

Voraus geht der Konferenz am 3. Oktober ab 11:00 Uhr eine Ossietzky-Matinee. AKK-Beginn ist um 16:30 Uhr. Die AKK endet am 5. Oktober um 13:30 Uhr.

Die AKK braucht Dich! Was tun?

Die AKK hat kein Büro, keinen Etat, keine Angestellten, erst recht keine Sponsoren aus der Rüstungsindustrie. Sie ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Menschen auf sie aufmerksam werden. Deshalb bitten wir alle, die unsere Website lesen, zur Verbreitung und zum Gelingen eigenverantwortlich beizutragen:

durch einen persönlichen oder/und organisatorischen Link auf unsere Website (Devise: Viele sollen es mit“kriegen“!)
durch den Hinweis auf die AKK bei Facebook und im persönlichen Gespräch mit Freundinnen/Freunden, Kolleginnen/Kollegen, Eltern-Kindern-Enkeln, Mitstudierenden usw. (Motto: Kommst Du mit, gegen die „Ballermänner und -frauen“!)
durch das Herunterladen, das Ausdrucken und den zahlreichen Aushang der Poster (Losung: „Wir.Dienen.Frieden“)
durch Hinweise und das Aufmerksammachen bei Redaktionen, Kirchengemeinden, Gewerkschaften, Ökos, Friedensaktivisten, Asten usw. (Maxime: Niemand soll später sagen, er habe davon nichts gewusst 😉

Die AKK kost’ nix.

Um niemanden wegen eines schlanken Geldbeutels auszugrenzen, ist die AKK-Teilnahme kostenlos. Aber wer kann, soll geben; Spenden sind erwünscht.

Anmelden noch heute!

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

*

Für Fragen und Anregungen steht zur Verfügung:

Rudolph Bauer, Uhlandstr. 42, 28211 Bremen, T. 0421-78781 (A.-B.), rudolph.bauer@gmx.de [mit der Bitte um Verständnis, wenn die Beantwortung Zeit braucht]

Kurzmitteilung

Entspannte Rüstungslobby

30 Mrz

Demonstration für den Frieden statt Ausflug – Zehntausende werden in diesen Tagen bei den Ostermärschen erwartet. Ein Thema diesmal: der Streit um die deutschen Rüstungsexporte. Die Rüstungsindustrie bleibt entspannt. „Gesellschaftlich ohne Relevanz“, heißt es dort.

Ganzer Artikel

Podiumsdiskussion »Zivilklausel in Zeiten der Militarisierung von Hochschulen und Gesellschaft«

12 Jan

Wir laden euch recht herzlich ein zur Podiumsdiskussion am Montag den
04/02/2013 um 18:30 Uhr in der TU Berlin H2036.

zum Thema »Zivilklausel in Zeiten der Militarisierung von Hochschulen
und Gesellschaft«

Auf dem Podium erwartet euch:

Anja Schillhaneck (Bündnis90/DieGrünen)
Rita Süssmuth (ehemalige Bundesministerin)
Dr. Dietrich Schulze (Beirat
NaturwissenschaftlerInnen-Friedensinitiative)
Dr. Wolfgang Mix (GEW Berlin)
Studentische Vertreter*innen (Berlin/Brandenburg Initiative für
Zivilklausel)

Die Veranstaltung wird von Günther Lachmann moderiert.

Milliarden schwere Rüstungsaufträge, Panzer und andere Waffenlieferungen
in Totalitäre und Autoritäre Staaten, Bundeswehr in unseren Schulen,
Forschungen und Lehre für Rüstungsunternehmen in unseren Hochschulen,
Waffenverkäufe/Entwicklung als Krisenbewältigungsprogramme der
Europäischen Union. Das alles ist keine Fiktion, sondern Realität.
Die Militarisierung der Hochschule und unserer Gesellschaft und die
Frage nach der Notwendigkeit von Zivilklauseln sollen im Mittelpunkt der
Podiumsdiskussion am 04.02. um 18:30 Uhr an der TU Berlin stehen. Was
haben wir als Studierende damit zu tun? Was können wir gegen diese
Entwicklung unternehmen, wie organisieren wir uns? Diese und andere
Fragen wollen wir gemeinsam mit Euch diskutieren.

Anna

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Charly's Welt

oder wie ich sie sehe ...

Schnanky

WAKE UP, Sheeple!!!

Blog des sds.dielinke Gießen

Alle reden vom Wetter - Wir nicht

Jörg Rostek

"Kenne deine Stadt!"

Drohnen-Kampagne Nachrichten

gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen

akzivilklauselgiessen

Für eine Zivilklausel an den Hochschulen in Gießen

difFUs - das erste seriöse campusmagazin

...weil jeder Tag ein difFUser Tag ist!

Fachschaftsinitiative AVL

FSI am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin

Referat für Hochschulpolitik

beim Studierendenrat der Friedrich-Schiller-Universität Jena