Archiv | Cyberwar RSS feed for this section

Vernetzter Krieg – ReferentInnen Präsentationen

5 Mrz

Moderne Technologie ermöglicht eine zunehmend bessere Vernetzung und Netzwerke haben einen immer zentraleren gesellschaftlichen Stellenwert. In den Kriegen des 21. Jahrhunderts spielt eine – auf neuen Technologien basierende und „klassische“ Kriegsführungsbereiche ausgedehnte – regelrechte Verfilzung eine zentrale Rolle. Dies reicht von der Verknüpfung der Gefechtsfelder zu Luft, Wasser, Boden, Weltraum und Cyberspace über Robotisierung und Automatisierung bis hin zur psychologischen Kriegsführung und embedded journalism; von enger Kooperation zwischen Wirtschaft / Wissenschaft mit Militär bis hin zu zivil / militärischer Zusammenarbeit und Auswertung ziviler Daten für die Kriegsführung (siehe gezielte Tötung).

Vortrag Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg / NatWiss): Vernetzter Krieg

Vortrag Ute Bernhardt (FIfF): Vernetzter Krieg und Cyberwarfare

Vortrag Dr. Roland Reimers (NatWiss): Vernetzter Krieg und Drohnen

Vortrag Ingo Ruhmann (FIfF): Information Warfare

Advertisements

„Vernetzter Krieg“

11 Feb

Am Freitag, den 20.2. von 19:00-21:00 Uhr findet im AStA TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin (hinter dem Hauptgebäude) in Kooperation mit dem Referat für Wissenschafts- und Technikkritik statt.

Moderne Technologie ermöglicht eine bessere Vernetzung und Netzwerke haben einen immer zentraleren gesellschaftlichen Stellenwert. Auch und gerade in den Kriegen des 21. Jahrhunderts spielt eine – meistens auf neuen Technologien basierende und „klassische“ Kriegsführungsbereiche ausdehnende – Vernetzung eine zentrale Rolle.

Dies reicht von der Vernetzung der Gefechtsfelder zu Luft, Wasser, Boden, Weltraum und Cyberspace über Robotisierung und Automatisierung bis hin zur Stärkung der Heimatfront und embedded journalism; von enger Kooperation zwischen Wirtschaft/ Wissenschaft mit Militär bis hin zu zivil-militärischer Zusammenarbeit und Auswertung ziviler Daten für die Kriegsführung (siehe gezielte Tötung).

Diese Veranstaltung soll über vernetzte Kriege informieren, vernetzte Kriegsführung analysieren und dieser friedenspolitische Alternativen entgegenstellen. Referieren werden unter anderem

Ute Bernhardt (fiff)
Dr. Roland Reimers (NatWiss)
Prof. Dr. Jürgen Scheffran (NatWiss/Universität Hamburg).

Die Veranstaltung ist öffentlich und wurde duch NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V. ermöglicht.

1914 – 2014: Die Rolle der (Natur – ) Wissenschaft und Technik für den Krieg vor 100 Jahren – und heute?

12 Feb

Der Erste Weltkrieg veränderte die politische, soziale, geostrategische und ökonomische Landschaft der Welt grundlegend. Dabei nutzten die kriegsführenden Parteien Industrialisierung, Wissenschaft sowie Technik für eine nicht gekannte Vernichtung und Ausbeutung von Mensch und
Umwelt.

Wissenschaften und Wissenschaftler/innen wurden als Ressourcen einer „modernen“, neuen
Kriegsführung eingespannt: U-Boote, Flugzeuge, Panzer, Chemiewaffen; aber auch (militär) psychologische Einstellungs und IQ Tests, Logistik oder die Mobilisierung der Heimatfront. Diese und andere technischen Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse wären ohne die Militarisierung der Wissenschaft und den Militarismus von Wissenschaftlern/innen nicht möglich gewesen.

Wir möchten das 100. Jubiläum des Beginns des Ersten Weltkriegs zum Anlass nehmen, die Rolle
der NaturWissenschaft und Technik für den Krieg zu analysieren und zu diskutieren. Hierbei
sollen nicht nur die Vergangenheit, sondern vor allem heutige und zukünftige Entwicklungen im
Blickfeld stehen Cyberwar, Roboter, Automatisierung von Rüstungstechnik, asymmetrische
Kriegsführung seien als Schlagwörter genannt und Alternativen benannt werden.

Mit Dr. Jürgen Altmann (TU Dortmund) – Reiner Braun (IALANA, IPB) – Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Universität Hamburg)


Freitag, 28. Februar 2014, 19:00 – 21:30
TU Berlin, ZEWK (Raum FH 1019), Fraunhoferstraße 33


36, 10587 Berlin
Anmeldung bitte bis 25.2. an
geschaeftsfuehrun[at]natwiss.de
(Lucas Wirl)
Ab 18:00 Uhr wird es eine Begrüßung der TeilnehmerInnen geben, die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19:00.

Link

Heinrich Böll Stiftung: High-Tech-Kriege – 14. Außenpolitische Jahrestagung Herausforderungen für Frieden und Sicherheit in Zeiten von Drohnen, Robotern und digitaler Kriegführung

12 Jun

Do, 20.6.13 14 Uhr bis Fr, 21.6.13 15 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Peter W. Singer (Via Skype; Brookings Institution, Washington DC)
Herfried Münkler (Humboldt-Universität zu Berlin)
Noel Sharkey (University of Sheffield)
Claus Kreß (Universität zu Köln)
Peter Dombrowski (US Naval War College, Newport)
Danny Rothschild (Institute for Policy and Strategy, Herzliya)
Yabin Liang (Party School of the Central Committee of the C.P.C., Peking)
Daphne Eviatar (Human Rights First, Washington, D. C.)
Niklas Schörnig (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt)
Armin Krishnan (University of Texas)


Der Link zu der Veranstaltung mit weiterführenden Informationen

Video

Vom Digitalangriff zum Cyberkrieg

3 Jan

Vom Digitalangriff zum Cyberkrieg

Nach Boden, Wasser und Luft erobert der Krieg nun einen neuen Raum, den Cyberspace. Der Cyberkrieg begann fast unbemerkt, unterscheidet nicht wie herkömmliche Konflikte zwischen Militär und Zivilbevölkerung und wird das 21. Jahrhundert in einem Maße prägen, das für frühere Zeiten mit der Atombombe oder dem Kalten Krieg vergleichbar ist.

Die neuen Waffen heißen Virus, Cyberspionage, Wurmangriff und Social Engineering. Und im digitalen Wettrüsten will kein Staat hinten anstehen. Anschaulich berichtet die Dokumentation über einen Paradigmenwechsel in der Kriegsführung, die jetzt im Verborgenen stattfindet: Sabotage eines iranischen Nuklearprogramms durch den israelischen Computerwurm Stuxnet, Botnetze als Waffe im Cyberkrieg zwischen Russland und Georgien, der Kalte Cyberkrieg zwischen den USA und China mit digitalen Attacken und Gegenschlägen. Die modernen Gesellschaften sind mittlerweile so abhängig vom Internet, das nicht nur der Kommunikation, sondern auch der Verwaltung von Wasser- und Stromversorgung und Transportwegen dient, dass eine Cyberattacke ganz Frankreich, Deutschland, Japan oder Amerika lahmlegen könnte.
Richard Clarke, Anti-Terror-Experte unter Bill Clinton und George W. Bush, erkannte als einer der Ersten die Gefahr des Cyberkriegs. Mit seiner Hilfe gibt die Dokumentation mögliche Antworten auf die Fragen: Wie reagiert man auf eine Cyberattacke? Wie demaskiert man einen hinter digitaler Anonymität verborgenen Feind? Ist der digitale Gegenangriff die beste Verteidigung im Cyberkrieg? Und vor allem: Wie weit kann man gehen?
(Frankreich, 2011, 46mn)
ARTE F

Anna

Just another WordPress.com weblog

Charly's Welt

oder wie ich sie sehe ...

Schnanky

WAKE UP, Sheeple!!!

Blog des sds.dielinke Gießen

Alle reden vom Wetter - Wir nicht

Jörg Rostek

"Knowledge is power!"

Drohnen-Kampagne Nachrichten

gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen

akzivilklauselgiessen

Für eine Zivilklausel an den Hochschulen in Gießen

difFUs - das erste seriöse campusmagazin

...weil jeder Tag ein difFUser Tag ist!

Fachschaftsinitiative AVL

FSI am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin

Referat für Hochschulpolitik

beim Studierendenrat der Friedrich-Schiller-Universität Jena