Archiv | Schule RSS feed for this section

Aufruf: Kein Militär und keine Rüstung in Bildung und Wissenschaft – Lernen für den Frieden!

12 Jun

„Nein“ zur Normalisierung des Krieges nach Innen und Außen

Unter dem Deckmantel des „humanitären Krieges“ wird versucht, das „Recht des Stärkeren“ als Prinzip der internationalen Politik durchzusetzen. Doch Frieden und Demokratie lassen sich nicht herbeibomben – Kriege hinterlassen im Gegenteil unzählige Tote, Verwundete und Flüchtlinge sowie die Zerstörung von Umwelt und Infrastruktur. Jeder Krieg verweist auf das Versagen der internationalen Diplomatie und den Unwillen zu einer zivilen Konfliktlösung.

Für emanzipatorische Bildung – „Nein“ zur Militarisierung der Gesellschaft

Bildung und Wissenschaft können dazu beitragen, die Ursachen von Krieg und die Voraussetzungen für Frieden zu ergründen. Alle Menschen können sich mit den drängenden Problemen der Gesellschaft befassen und für eine menschenwürdige Welt wirken. Der Einfluss der Bundeswehr auf die Schulen und militärisch orientierte Forschung und Lehre an Hochschulen zielen stattdessen auf die Vorbereitung, Akzeptanz und Normalisierung von Krieg als Mittel der Politik. Hiergegen setzen wir uns zur Wehr und rufen dazu auf, sich aktiv gegen die Militarisierung der Gesellschaft, für militärfreie Bildung und Wissenschaft einzusetzen.

Dezentrale Aktionstage

Vom 13. bis 15. Juni 2013 sollen in möglichst vielen Städten vielfältige und kreative Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir wollen Politik und Öffentlichkeit auf die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft aufmerksam machen und für eine friedliche, aufklärerische Ausrichtung von Bildung und Wissenschaft streiten.

Militär und Rüstungsindustrie raus aus der Bildung!

Wir fordern Schulen und Hochschulen auf, ihre Verantwortung für eine friedliche Gesellschaft wahrzunehmen. Die Selbstverpflichtung der Hochschulen auf zivile und friedliche Zwecke durch die Einführung von Zivilklauseln und Beschlüsse von Schulen gegen Kooperationen mit dem Militär sind entscheidende Schritte dorthin.

Die zivile und friedliche Ausrichtung der Hochschulen soll gesetzlich verankert werden. Durch die strukturelle Unterfinanzierung von Bildung und Wissenschaft werden viele Hochschulen in Kooperationen mit Rüstungsunternehmen getrieben. Öffentliche Einrichtungen dürfen jedoch nicht dem Profit durch Rüstung und Krieg dienen. Der Abhängigkeit der Wissenschaft von externen Geldgebern muss daher durch eine ausreichende öffentliche Finanzierung entgegengewirkt werden. Forschungsprojekte und Geldquellen müssen offengelegt werden.

Wir fordern die Regierungen auf, Schulen als zivile Einrichtungen zu erhalten. Wehrdienstberater und Jugendoffiziere werben an Schulen immer intensiver für eine Karriere bei der Bundeswehr und präsentieren den Beruf des Soldaten als ganz normalen Job. Tatsächlich sterben und töten deutsche Soldaten und Soldatinnen in Afghanistan und anderswo. Die Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr müssen ersatzlos gekündigt werden. Bildung und Wissenschaft für eine friedliche Welt!

Bundeswehr raus aus den Schulen!
Zivilklauseln an allen Hochschulen!

Antimilitaristische Aktionstage 2013

Advertisements

Demonstration: Keine Bundeswehr, ob Schule – oder Hochschule!

12 Apr

12.04.2013 um 15 Uhr vor der
Ernst-Abbe-Schule in der Sonnenallee 79 zu einer
Demonstration unter dem Motto “Wir sind keine Schafe !”
Nur die dummen Kälber wählen ihre Schlächter selber !

Wir begrüßen die Initiative der AG „Bildungsproteste“, die Bildungsmisere wieder mehr in die öffentliche Diskussion zu bringen/rücken. Diese Form der Bildung betrachten wir als Teil der permanenten Repression gegen alle Menschen. Alle, die studieren möchten, müssen sich viele Jahre einer Bildung aussetzen, welche sich durch fremdbestimmte Inhalte und Ziele auszeichnet.

Wir halten es für relevant, perspektivisch Bildungproteste zu organisieren, die alle an der Bildung Beteiligten anspricht und von allen getragen wird. Nur so können wir erreichen, dass unser Protest effektiv und nicht wie in der Vergangenheit von der Politik ausgesessen wird.
Insbesondere möchten wir, als Brandenburg-Berlin-Initiative, die Forderung der SchülerInnenvertretung der Ernst-Abbe-Schule, nach einer Zivilklausel hervorheben.
Die Zivilklausel stellt klar, dass Militär und Rüstungskonzernen kein Raum in der jeweiligen Bildungseinrichtung gegeben wird.
Seit der Aussetzung der Wehrpflicht bemüht sich die Bundeswehr verstärkt, Fuß in den Schulen zu fassen. Von offiziellen Werbeveranstaltungen über vorbereitete Unterrichtsmaterialien für LehrerInnen, bis hin zum sogenannten Strategiespiel POL&IS, bei den Jugendlichen die Notwendigkeit militärischer Interventionen und Militär im allgemeinen Vermittelt werden soll.
Wir sehen diese Entwicklung im Zusammenhang der Militarisierung der Gesellschaft, welche Kriege in der breiten Masse salonfähig machen soll.
Deshalb freuen wir uns darüber, dass die Idee der Zivilklausel auch in Schulen aufgenommen wird und fordern euch auf, diese Entwicklung zu unterstützen und in andere Schulen zu tragen.

Solidarisch,
Brandenburg – Berliner Initiative für Zivilklausel gegen Rüstungs- und Militärforschung

– –

weiteres

Kurzmitteilung

Bundeswehrreklameeinsätze im I. Quartal 2013

6 Jan

Dank der Linksfraktion im Bundestag liegen nunmehr die geplanten Werbeauftritte der Bundeswehr wie auch die Schulbesuche der Jugendoffiziere für das I. Quartal 2013 als Antwort des Kriegsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage vor. Wir wünschen nunmehr viel Spass und Erfolg bei den Planungen und den Durchführungen von Protesten an den jeweiligen Orten in allen Teilen der Bundesrepublik.

https://www.dfg-vk.de/thematisches/bundeswehr-rekrutierungen/2013/820

Anna

Just another WordPress.com weblog

Charly's Welt

oder wie ich sie sehe ...

Schnanky

WAKE UP, Sheeple!!!

Blog des sds.dielinke Gießen

Alle reden vom Wetter - Wir nicht

Jörg Rostek

"Knowledge is power!"

Drohnen-Kampagne Nachrichten

gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen

akzivilklauselgiessen

Für eine Zivilklausel an den Hochschulen in Gießen

difFUs - das erste seriöse campusmagazin

...weil jeder Tag ein difFUser Tag ist!

Fachschaftsinitiative AVL

FSI am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin

Referat für Hochschulpolitik

beim Studierendenrat der Friedrich-Schiller-Universität Jena