Tageskonferenz zur Drohnenforschung

5 Mrz

Drohnen. Forschung. Überwachung. Krieg.

21. März 2015, 14:00 bis 21:00 Uhr Hannover, Schneiderberg 50 (Institut für Soziologie), 4. Stock

Das Programm als PDF.

2013 erhielt die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover bundesweit die meisten Mittel für wehrtechnische Forschung und Technologie aus dem Haushalt des Bundesverteidigungsministeriums
(http://www.landtag-niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_17_2500/1001-1500/17-1409.pdf).

Seit dem Jahr 2000 erhielt sie Drittmittel in Höhe von fast elf Mio. Euro für 35 sicherheitstechnische und militärische Forschungsprojekte, von denen 26 als „vertraulich“ eingestuft wurden. Bei vielen dieser Projekte geht es um Fernerkundung, künstliche Intelligenz und Bilderkennung -Technologien, die sowohl in der zivilen Videoüberwachung, wie in militärischen Drohnen zur Anwendung kommen.

(http://taz.de/Ruestungsforschung-an-der-Uni/!153176/).

Hannover ist dabei kein Einzelfall. 2013 erhielten insgesamt 26 Hochschulen bundesweit Drittmittel aus dem Verteidigungsministerium, fast an jeder deutschen Universität forschen etwa Informatiker_innen an Fragen der Bilderkennung, Mathematiker_innen und Nachrichtentechniker_innen an der verschlüsselten Übertragung von Daten, biologische und psychologische Institute sind an Projekten zur Steuerung, Überwachung und Selbstorganisation von Drohnenschwärmen beteiligt.

Die Ausrichtung auf oder Integration von Sicherheitsaspekten in Forschungsprojekte beschleunigt die rasante Entwicklung von Überwachungstechnologien, welche die individuellen Rechte der Bevölkerung berühren und die Digitalisierung der Kriegführung vorantreiben.

Insbesondere die „Drohnenforschung“ provoziert jedoch auch Auseinandersetzungen über die Ziele, Grenzen und Unabhängigkeit von Wissenschaften und öffentlichen Universitäten. „Drohnen bald tabu“ titelte beispielsweise die Tageszeitung (http://www.taz.de/!154580/)kürzlich über das Vorhaben des Bremer Senats, im Landeshochschulgesetz eine Zivilklausel zu verankern.

Die Tageskonferenz soll zunächst einer Einführung und Bestandsaufnahme über Drohnen- und Drohnenforschung dienen und Anknüpfungspunkte zur inner- wie außeruniversitären Auseinandersetzung mit deren zunehmenden Verwendung aufzeigen. Veranstaltet wird die Tageskonferenz von der Informationsstelle
Militarisierung e.V. (Herausgeberin des Drohnenforschungsatlas) gemeinsam mit dem AStA der Leibniz Universität Hannover.

Programm:

14:00-14:30 Uhr Begrüßung und Überblick über das Programm

14:30-16:00 Uhr Vortrag und Diskussion: „Zivile“ Drohnen? (Matthias Monroy)
Unbemannte Flugzeuge werden nicht nur bewaffnet und unbewaffnet in Kriegen und Konflikten eingesetzt, sondern weltweit auch zunehmend zur Überwachung von Grenzen und urbanen Zentren, zur Aufstandsbekämpfung und Strafverfolgung. Polizeien, Grenzpolizeien und Gendarmerien liebäugeln mit größeren Drohnen des Militärs, ein riesiger staatlicher Gebrauchtmarkt tut sich auf. Die Meere werden zu Teststrecken von Forschungsprojekten, zunächst geraten MigrantInnen ins Visier. Die weite Verbreitung privat genutzter fliegender Kameras führt gleichzeitig zu polizeilichen Abwehrmaßnahmen, während Regelungen zum privaten Betrieb unbemannter Luftfahrtzeuge weiter verschärft werden.

16:30-18:00 Uhr Vortrag und Diskussion: „Drohnen, Überwachung und Künstliche
Neuronale Netze“ (Thomas Gruber)
Neuronale Netze sind ein Teilbereich des maschinellen Lernens und der Forschung zu künstlicher Intelligenz, der überwiegend für eine automatische, intelligente Mustererkennung eingesetzt wird. Dabei finden neuronale Netze in rein zivilen Anwendungen (wie der Spracherkennung am PC), polizeilicher Überwachungstechnologie (wie der Gesichtserkennung) und bei der offensiven Kriegsführung (wie der automatischen Zielerkennung einer Kampfdrohne) Anwendung. Ziel des Vortrags ist sowohl das
Grundprinzip neuronaler Netzwerke (biologisches Vorbild und mathematische Umsetzung) zu umreißen sowie umstrittene Anwendungsbereiche anzusprechen.

18:00-19:00 Uhr:
Pause mit Verpflegung und kurzen Inputs
Vorstellung und Methode des „Drohnenforschungsatlas'“
Bericht über Zivilklausel-Diskussion in Bremen

19:00-21:00 Uhr: Vortrag und Diskussion: Bewegungen gegen Kampf- und
Überwachungsdrohnen weltweit (Elsa Rassbach)
Vor einigen Jahren entstand in den USA und in Großbritannien eine mit zivilem Ungehorsam begleitete Protestbewegung gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen, am 04. Oktober 2014 fand erstmalig ein
internationaler Aktionstag statt. Dazu hat die 2013 in Hannover gebildete bundesweite Kampagne „gegen die Etablierung der Drohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung“ einen wesentlichen Beitrag geleistet. Die deutsche Drohnen-Kampagne hat sich v.a. zum Ziel gesetzt, die Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr zu verhindern – in sie wird weltweit die Hoffnungen gesetzt, dies womöglich sogar zu erreichen.

Im Anschluss an die Tageskonferenz wird ein Arbeitstreffen zur Neuauflage des Drohnenforschungsatlas‘ stattfinden (Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben), das für alle Interessierten offen ist.

Am Sonntag, den 22.3.2015, wird ab 13.30 Uhr im Bürgerbüro Stadtentwicklung (Bauhütte), Braunstraße 28, Hannover, ein – ebenfalls für alle offenes – Treffen der „Kampagne gegen die Etablierung der Drohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung“ stattfinden.

Anmeldung, Anreise, Übernachtung:
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es kann problemlos auch nur an einzelnen Beiträgen teilgenommen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Veranstaltungsort (Schneiderberg 50) ist mit den U-Bahnen 4 (Richtung Gabsen) oder 5 (Stöcken) bis Haltestelle Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum gut erreichbar, barrierefreier Zugang ist möglich. In Einzelfällen können Übernachtungsplätze (Samstag auf Sonntag)
vermittelt werden.

Vernetzter Krieg – ReferentInnen Präsentationen

5 Mrz

Moderne Technologie ermöglicht eine zunehmend bessere Vernetzung und Netzwerke haben einen immer zentraleren gesellschaftlichen Stellenwert. In den Kriegen des 21. Jahrhunderts spielt eine – auf neuen Technologien basierende und „klassische“ Kriegsführungsbereiche ausgedehnte – regelrechte Verfilzung eine zentrale Rolle. Dies reicht von der Verknüpfung der Gefechtsfelder zu Luft, Wasser, Boden, Weltraum und Cyberspace über Robotisierung und Automatisierung bis hin zur psychologischen Kriegsführung und embedded journalism; von enger Kooperation zwischen Wirtschaft / Wissenschaft mit Militär bis hin zu zivil / militärischer Zusammenarbeit und Auswertung ziviler Daten für die Kriegsführung (siehe gezielte Tötung).

Vortrag Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg / NatWiss): Vernetzter Krieg

Vortrag Ute Bernhardt (FIfF): Vernetzter Krieg und Cyberwarfare

Vortrag Dr. Roland Reimers (NatWiss): Vernetzter Krieg und Drohnen

Vortrag Ingo Ruhmann (FIfF): Information Warfare

„Vernetzter Krieg“

11 Feb

Am Freitag, den 20.2. von 19:00-21:00 Uhr findet im AStA TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin (hinter dem Hauptgebäude) in Kooperation mit dem Referat für Wissenschafts- und Technikkritik statt.

Moderne Technologie ermöglicht eine bessere Vernetzung und Netzwerke haben einen immer zentraleren gesellschaftlichen Stellenwert. Auch und gerade in den Kriegen des 21. Jahrhunderts spielt eine – meistens auf neuen Technologien basierende und „klassische“ Kriegsführungsbereiche ausdehnende – Vernetzung eine zentrale Rolle.

Dies reicht von der Vernetzung der Gefechtsfelder zu Luft, Wasser, Boden, Weltraum und Cyberspace über Robotisierung und Automatisierung bis hin zur Stärkung der Heimatfront und embedded journalism; von enger Kooperation zwischen Wirtschaft/ Wissenschaft mit Militär bis hin zu zivil-militärischer Zusammenarbeit und Auswertung ziviler Daten für die Kriegsführung (siehe gezielte Tötung).

Diese Veranstaltung soll über vernetzte Kriege informieren, vernetzte Kriegsführung analysieren und dieser friedenspolitische Alternativen entgegenstellen. Referieren werden unter anderem

Ute Bernhardt (fiff)
Dr. Roland Reimers (NatWiss)
Prof. Dr. Jürgen Scheffran (NatWiss/Universität Hamburg).

Die Veranstaltung ist öffentlich und wurde duch NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V. ermöglicht.

IMI-Kongreß 2014: Deutschland: Wi(e)der die Großmacht!

16 Okt

15./16. November 2014, Schlatterhaus, Österbergstr. 2, 72072 Tübingen

Mit der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang 2014 wurde der insbesondere in dem Projekt „Neue Macht – Neue Verantwortung“ erarbeitete Elitenkonsens in Richtung einer (noch) aggressiveren – und auch offen benannten – deutschen Machtpolitik auch gegenüber der Öffentlichkeit artikuliert. Auf dem Kongress sollen deshalb die verschiedenen Aspekte der aktuellen deutschen Außen- und Militärpolitik im Lichte dieses neuen Elitenkonsenses betrachtet werden.

Plakat: http://www.imi-online.de/download/IMI_Kongress_Plakat_2014.pdf

Flyer: http://www.imi-online.de/download/IMI_Kongress_2014_Flyer_Endfassung.pdf

Programm:

Freitag 14. November:
Auftaktveranstaltung (ab 19h, Ort: Schellingstr. 6)

Samstag 15. November
(Schlatterhaus, Österbergstr. 2, Tübingen)

12:15-13:30 Uhr
Deutschlands neue Großmachtambitionen: Von der angeblichen Kultur der militärischen Zurückhaltung zur Kultur der Kriegsführung (Jürgen Wagner)

13:45-15:45
Schneller, besser, härter: Die Sicherheitspolitik unter der Großen Koalition
— Frontalangriff auf die Parlamentskontrolle (Tobias Pflüger)
— Attraktivitätsoffensive: Schlagkräftige Bundeswehr 2020 (Thomas Mickan)
— Geheimdienste unter sich: NSA-BND und die deutsche Weltmacht (Rainer Rehak)

16:15-18:15
Die Hardware der Großmacht
— Die Infrastruktur für den weltweiten Einsatz (Christoph Marischka)
— Rüstungsprojekte der Bundeswehr (Arno Neuber)
— Drohnen als Mittel der „Wahl“ (Matthias Monroy)

19:00-20:30
Mediale Kriegstrommeln: Ideologieproduktion an der Heimatfront
(Claudia Haydt)

Sonntag

9:30-11:00
Deutschlands „neue“ Interventionspolitik: Von Afghanistan nach Afrika
— Militärische „Lehren“ aus Afghanistan? (Lühr Henken)
— Die “neue” Afrika-Politik der BRD (Christin Bernhold)

11:15-12:45
Die Ukraine: Testfall für Deutschlands neue Großmachtambitionen (Jürgen Wagner)

13:00-14:30
Standorte der Ideologieproduktion: Die Sicherheitskonferenz in München, Königsbronn und der Celler Trialog

Unterstützer: attac Tübingen, DFG-VK Tübingen, DGB Kreisverband Tübingen, Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, ver.di medien Tübingen, ver.di Ortsverein Neckar-Alb

Medienpartner: Wüste Welle Tübingen

Organisatorisches:

Für Verpflegung zwischen den Pausen wird gesorgt. Auf Wunsch versuchen wir private Übernachtungsmöglichkeiten zu organisieren (Anmeldung und Schlafsack erforderlich). Übernachtungsmöglichkeiten in Tübingen finden sich u.a. unter

http://tuebingen-info.de/uebernachten.html

Eine Kongressgebühr wird nicht erhoben, über Spenden zur Finanzierung des Kongresses freuen wir uns natürlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an einzelnen Vorträgen und Veranstaltungen ist selbstverständlich möglich. Wir können in begrenztem Umfang Übernachtungsmöglichkeiten (mit Schlafsack) vermitteln. In diesem Fall bitte unbedingt eine Woche vorher das Büro kontaktieren!

Anfahrt mit dem Zug:
Über Stuttgart oder Horb. In Tübingen zu Fuß vom Bahnhof über die Neckarbrücke geradeaus die Mühlstrasse hinauf bis zur KSK/Deutschen Bank, dort scharf rechts (ca. 10 Minuten).

Anfahrt mit dem Auto:
Über die B 27 (Stuttgart bzw. Hechingen) oder die B 28 (Reutlingen bzw. A 81). In Tübingen dann am Besten in einem der Parkhäuser in der Innenstadt (sind ausgeschildert) oder etwas außerhalb der Innenstadt parken.

Wer weitere Informationen zum Kongress haben möchte, kann sich gerne im IMI-Büro melden: 07071-49154 oder imi(@)imi-online.de

Aufruf zum bundesweiten ‪Zivilklauselkongress‬ vom 24.-26.10. an der @HAWHamburg

16 Okt

Krieg, Rüstungsexporte, Rüstungsproduktion und Rüstungsforschung stehen der sozialen und kulturel­len Entfaltung humaner Entwicklungsmöglichkeiten entgegen.

Das forschende Lernen und die gemeinsame Arbeit für eine zivile und friedliche Entwicklung hat den auf­ richtenden Gehalt, die Geschichte wieder gemeinsam in die Hände zu nehmen – gegen das Prinzip der ge­ walttätigen Durchsetzung der skrupellosen Ökonomie der Geschäftemacherei. Es kommt dabei wesentlich auf uns an: Wir wollen daher als Studierendenbewe­gung, ‪Friedensbewegung‬ und Gewerkschaftsbewe­gung auf einem Kongress zusammenkommen, um aus dem gemeinsamen Engagement gegen Krieg und Rüstungsforschung die Perspektive und Praxis einer friedenschaffenden Wissenschaft und Kultur zu erwei­tern.

http://www.zivilklausel.uni-koeln.de/zivilklausel-kongress-2014/Zivilklausel-Zukunftskongress.pdf

Aktionskonferenz für den Frieden

6 Okt

Einladung zur Aktionskonferenz für den Frieden
in Hannover, am Samstag, dem 11.10.2014, von 11 – 17 Uhr

Liebe FreundInnen und KollegInnen,

Die aktuelle politische Situation fordert dringend Aktionen für den Frieden. Viele Menschen sind bestürzt über die Konfrontations- und Kriegspolitik. Doch ohne Mobilisierung, ohne Proteste auch auf den Straßen und Plätzen wird diese Politik nicht aufzuhalten sein. Die Beschlüsse des NATO-Gipfels von Wales sind ein erneutes alarmierendes Zeichen. Dabei sehen wir vor allem die deutsche Bundesregierung als Adressatin unseres Protestes.

Ziel dieser Einladung ist eine sichtbare Mobilisierung gegen den Krieg und für den Frieden. Das Gefühl „so kann es nicht weiter gehen, wir leben in einer schlimmen und schwierigen Situation, jetzt ist es Zeit, sich zu äußern und zu artikulieren“, das wir bei vielen Gesprächen und Veranstaltungen wahrgenommen haben, soll in Aktionen Ausdruck finden. Der Protest muss öffentlich manifestiert werden.
Wir laden deshalb zu einer Aktionskonferenz für den Frieden ein.

Wann: 11.10.2014 von 11-17 Uhr
Wo: Hannover, DGB-Haus, Otto-Brenner-Straße 1, (Fußweg vom HBF 13 min./ 1.200 m entfernt)
Anmeldung: info@koop-frieden.de

Wir möchten gerne über Aktionen/Aktionsvorschläge (http://www.koop-frieden.de/fileadmin/Aktionsherbst_2014/UEberlegungen_Aktionen_Herbst_2014_140916.pdf) und viele mehr mit Euch diskutieren und zusammen überlegen, wie wir noch in diesem Herbst zu mehr Aktionen kommen.

Wir hoffen, dass viele, die diese Einladung lesen, auch wirklich kommen, mitdiskutieren und mitplanen. Nur gemeinsam können wir eine Antwort auf die friedenspolitischen Herausforderungen finden.
Bitte leitet die Einladung auch an Eure Netzwerke und Interessierte weiter! Ein weiteres Schreiben mit einem Tagesordnungsvorschlag geht Euch noch zu.

Mit freundlichen Grüßen,

Reiner Braun (Geschäftsführer IALANA / Sprecher Kooperation für den Frieden), Matthias Engelke (Pfarrer, Versöhnungsbund), Barbara Fuchs (attac), Susanne Grabenhorst (Vorsitzende IPPNW), Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative / Sprecher Kooperation für den Frieden), Tobias Pflüger (IMI / Die Linke), Renate Wanie (WfGA / Sprecherin Kooperation für den Frieden), Laura von Wimmersperg, Lucas Wirl (Geschäftsführer NatWiss / Sprecher der Kooperation für den Frieden)

Antikriegskonferenz Berlin 2014

25 Sep

ist ein freies Forum von Frauen und Männern aus Wissenschaft und Publizistik: interdisziplinär, kritisch, antimilitaristisch.

Was die AKK erreichen will

Die AKK Berlin2014 vom 3. bis 5. Oktober will der Bevölkerungsmehrheit Argumente an die Hand geben, ihr ein Gesicht und eine Stimme verleihen – jener Mehrheit, die jede Art von Krieg, Waffengewalt, Rüstung und Militäreinsätzen im In- und Ausland ablehnt und ihr ein „Nein“ entgegen setzt.

Die Meinung der am Frieden interessierten Großzahl der Menschen in der Bundesrepublik wird von den Medien übergangen, von der Wissenschaft ignoriert, von der Regierung nicht ernst genommen, von den Parteien klein geredet, vom Bundespräsidenten als „glückssüchtig“ bezeichnet. Das waffenstarrende Gerede von deutscher Verantwortung weltweit ist schick.Kriege werden wieder „normal“, zum Politik- und Diplomatie-Ersatz.

Worum geht es bei der AKK

Die AKK ruft die beiden Weltkriege und ihre Vernichtungsgewalt in Erinnerung. „Nie wieder Krieg!“ war der Friedensruf 1918 und 1945. Die heutigen Kriegsvorbereitungen in Rüstung und Propaganda sowie die Art der „asymetischen“ Kriegsführung „gegen den Terror“ weisen gänzlich neue Dimensionen auf. Damit sowie mit der aktuellen Militarisierung und Mobilmachung innerhalb der Bundesrepublik, der EU und der NATO befasst sich die Konferenz ebenfalls.

Die AKK lenkt den Blick auf die gegenwärtige Kriegsgefahr und die neuen Erscheinungsformen des Militarismus, der Kriegsvorbereitung und Propaganda. Stichworte sind: Computerspiele als virtuelles Schlachtfeld, die kriegerische Instrumentalisierung der Populärkultur, die Herstellung imperialer Normalität an den Schulen, die militärisch instrumentalisierte Forschung an Universitäten und Hochschulen. Die Bundeswehr ködert Freiwillige mit Hochglanz-Karriereversprechungen an den Schulen, im Internet, bei den Arbeitsagenturen. Das „Kriegshandwerk“ wird zusätzlich privatisiert („Blackwater“) und automatisiert (Killerdrohnen und -roboter).

An wen wendet sich die AKK

Die Initiative für die AKK will das antimilitaristisch-kritische Bewusstsein schärfen und einen Beitrag zur Stärkung der außerparlamentarischen Sozialen Antikriegsbewegung leisten. Die AKK wendet sich daher an Werktätige und Gewerkschafter, Eltern und Pädagogen, Schüler, Studierende und Wissenschaftler, Kulturschaffende und Medienleute, Hartz-IV-Opfer und Rentner sowie an alle politisch interessierten und engagierten Menschen. Ihr Ziel ist es, den Informations- und Wissensstand zu erhöhen sowie die politische Bereitschaft zum antimilitaristischen Widerstand anzuregen und Impulse dafür zu geben.

Was will und wer unterstützt die AKK

Unterstützt wird die AKK hauptsächlich ideell von Organisationen der Friedens-, Menschenrechts-, Entmilitarisierungs- und Zukunftsbewegung (siehe Startseite). Im Verhältnis zu den bestehenden Friedensinitiativen versteht sich die AKK als nachgeordnet und kooperationsoffen, als flexibel, dynamisch und aufgeschlossen auch für all jene, die nicht schon in die etablierten Zusammenhängeder herkömmlichen Friedenbewegung eingebunden sind.

Die AKK will mit all jenen politischen Kräften kooperieren, welche die gleichen Ziele verfolgen. Von ihr soll ein Impuls ausgehen, ähnliche Konferenzen im Jahr 2015 auf regionaler Ebene, vor allem an Hochschul- und Militärstandorten, durchzuführen.

Wie die AKK abläuft

Neben Vorträgen und Diskussionen bietet die AKK auch eine Kulturveranstaltung. In Planung ist eine Antimilitaristische KUNSTgebung am Abend des 4. Oktober mit politischen Beiträgen aus der Musik- und Literatur-Szene.

Voraus geht der Konferenz am 3. Oktober ab 11:00 Uhr eine Ossietzky-Matinee. AKK-Beginn ist um 16:30 Uhr. Die AKK endet am 5. Oktober um 13:30 Uhr.

Die AKK braucht Dich! Was tun?

Die AKK hat kein Büro, keinen Etat, keine Angestellten, erst recht keine Sponsoren aus der Rüstungsindustrie. Sie ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Menschen auf sie aufmerksam werden. Deshalb bitten wir alle, die unsere Website lesen, zur Verbreitung und zum Gelingen eigenverantwortlich beizutragen:

durch einen persönlichen oder/und organisatorischen Link auf unsere Website (Devise: Viele sollen es mit“kriegen“!)
durch den Hinweis auf die AKK bei Facebook und im persönlichen Gespräch mit Freundinnen/Freunden, Kolleginnen/Kollegen, Eltern-Kindern-Enkeln, Mitstudierenden usw. (Motto: Kommst Du mit, gegen die „Ballermänner und -frauen“!)
durch das Herunterladen, das Ausdrucken und den zahlreichen Aushang der Poster (Losung: „Wir.Dienen.Frieden“)
durch Hinweise und das Aufmerksammachen bei Redaktionen, Kirchengemeinden, Gewerkschaften, Ökos, Friedensaktivisten, Asten usw. (Maxime: Niemand soll später sagen, er habe davon nichts gewusst 😉

Die AKK kost’ nix.

Um niemanden wegen eines schlanken Geldbeutels auszugrenzen, ist die AKK-Teilnahme kostenlos. Aber wer kann, soll geben; Spenden sind erwünscht.

Anmelden noch heute!

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

*

Für Fragen und Anregungen steht zur Verfügung:

Rudolph Bauer, Uhlandstr. 42, 28211 Bremen, T. 0421-78781 (A.-B.), rudolph.bauer@gmx.de [mit der Bitte um Verständnis, wenn die Beantwortung Zeit braucht]

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gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen

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Für eine Zivilklausel an den Hochschulen in Gießen

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Fachschaftsinitiative AVL

FSI am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin

Referat für Hochschulpolitik

beim Studierendenrat der Friedrich-Schiller-Universität Jena